Familien-Tipps

Familien-Tipps

Erlebnisse und Entdeckungen in der Tektonikarena Sardena

Der Wasserweg Trutg dil flem wurde als schönster Wanderweg der Schweiz ausgezeichnet. Er führt entlang des Bachs Flem vom unteren Segnesboden bei der Segneshütte durch das Gebiet des grössten Bergsturzes Europas hinunter nach Flims. Vom unteren Segnesboden sind die Tschingelhörner schön zu sehen, und während des Abstiegs hinunter ins Dorf werden im Flimser «Märchenwald» sieben Brücken überquert. Die Wanderung dauert ca. vier Stunden auf einer Distanz von 9,1 Kilometern.

Faszinierende Wildblumen-Flora

Auf der Rundwanderung Firstboden begleiten einen nicht nur sagenhafte Blicke ins Welterbe Sardona, sondern auch eine Wildblumen-Flora, die Ihresgleichen sucht. Unterwegs begegnet man immer wieder tosenden Wasserfällen, und mehrere Feuerstellen laden zum «Bräteln» und Verweilen ein. Nach einem recht steilen Aufstieg von Elm her wird man auf dem Firstboden auf 1‘750 Meter über Meer mit einem überwältigenden Panorama belohnt. Von hier aus sieht man direkt zum sagenumwobenen Martinsloch und auf die «magische Linie» der Glarner Hauptüberschiebung vom Hausstock über den Piz Sardona bis zum Foostock. Für die 7,9 Kilometer lange Strecke benötigt man circa vier Stunden Wanderzeit.

Geo-Spaziergang Glarus

Jeder natürliche Baustein erzählt eine Reise in eine vergangene Epoche, als die Erdoberfläche ein anderes Aussehen hatte und von längst ausgestorbenen Kreaturen bevölkert wurde. Der Geo-Spaziergang Glarus ist ein geologischer Rundgang durch die kleinste Hauptstadt, vom Besucherzentrum Glarnerland im Bahnhof durch den Volksgarten, auf Schleichwegen zum Rathaus und via Bahnhofstrasse zurück zum Bahnhof ist ein buntes geologisches Mosaik, das uns ein paar Momente der Erdgeschichte vor Augen führt.

Lochsite und Martinsloch

Die Glarner Hauptüberschiebung: Beim berühmtesten geologischen Aufschluss der Schweiz, bei der sogenannten Lochsite, liegen 250 bis 300 Millionen Jahre alte Verrucano-Gesteine über jüngeren, 35 bis 50 Millionen Jahre alten Flysch-Gesteinen. Seit dem 19. Jahrhundert wurden hier grundsätzliche Erkenntnisse über die Entstehung der Alpen gewonnen. Sagenumwoben ist das Martinsloch. Hier kreuzen sich zwei Schwächezonen: eine weiche, flach liegende, dunkle Mergelschicht und eine steil stehende Bruchfläche. In diesem Bereich konnte die Erosion die Kalksteine schneller abtragen, und es entstand das Martinsloch mit einem Durchmesser von mehr als 15 Metern. Jeweils an zwei Tagen im Frühjahr (13./14. März) und im Herbst (1./2. Oktober) treffen die Sonnenstrahlen durchs Martinsloch auf die Kirche von Elm.

  • Oberer Segnesboden
  • Elm
  • Elm
  • UNESCO Welterbe Sardona Geogalerie
  • UNESCO Welterbe Sardona
  • Wandern im UNESCO Welterbe Sardona

Naturbegegnungen rund um Olten

Olten ist die Stadt der Schriftsteller. Doch die Stadt an der Aare hat noch viele weitere Qualitäten, die es zu entdeckten gilt. Dazu gehören zum Beispiel lehr- und erlebnisreiche Themen- und Wanderwege. Wir haben drei für Sie herausgepickt.

Der Gripspfad befindet sich im Oltner Wilerfeldquartier und besteht aus einem Parcours mit elf Stationen/Tafeln mit je einer einfachen Körperübung. Die Übungen stimulieren die Denkleistung, Konzentration, Koordination und Gleichgewicht, das Sehen und Hören. Der Rundgang führt durch den Wildpark Mühletäli und den Säliwald; die Strecke ist für alle Altersgruppen geeignet.

Elfen und Wichtel

Aus Holz gearbeitete und handbemalte Spiele erwarten die Besucher an den 20 Posten des Elfen- und Wichtelweges im Wolfwiler Wald. So zum Beispiel verschiedene Puzzles, Geschicklichkeitsspiele, Rätselaufgaben sowie Wichtel- und Elfenbehausungen. Der Erlebnispfad ist fünfeinhalb Kilometer lang und führt vom Wolfwiler Schützenhaus über das Labyrinth zum Biotop und von dort wieder zurück an den Start. Wer mit kleinen Kindern unterwegs ist, hat die Möglichkeit, eine kleinere Runde zu absolvieren, auf der man vom Schützenhaus direkt zum Biotop gelangt. Der Weg ist für Kinderwagen geeignet und es gibt mehrere Feuerstellen unterwegs.

Entlang von Kraftorten

Die ViaSurprise ist eine Rundwanderung im Solothurner und Baselbieter Jura.

Sie entspricht der regionalen Route Nr. 32 der Schweizer Wanderwege und ist in sechs Tagesetappen eingeteilt. Jeder Etappenort kann als Start- oder als Zielpunkt genutzt werden. Die Kraftortetour beispielsweise führt in fünf Tagen von Olten zum Pilgerort Mariastein - durch zum Teil wilde Landschaften quer durch den Baselbieter und Solothurner Jura. Unterwegs überraschen grandiose Aussichten und begegnen den Pilgern mystischen und religiöse Kraftorte. Sie spüren zum Beispiel die Kraftfelder von Belchen, Geissfluh und Kloster Schönthal. Sie durchwandern die Ermitage, den bedeutendsten englischen Landschaftsgarten der Schweiz. Auf besinnlichen Wegen erreichen die Pilger nach fünf Tagen das Benediktinerkloster Mariastein.

  • Bally-Park
  • Baumschnitzerei
  • Mülitäli
  • Olten
  • Teufelsschlucht

Herzroute – nichts für Weicheier, aber für Geniesser

Die Herzroute ist eine besondere Nummer. Die regionale Veloroute 99 erstreckt sich von Lausanne nach Rorschach (oder umgekehrt) und führt vom 1. April bis am 31. Oktober an den schönsten Ecken der pittoresken Schweiz vorbei: lauschige Wege und Strässchen historische Ortsbilder, idyllische Seen und grandiose Aussichten. Die 13 Tagesetappen lassen sich einzeln oder als Mehrtagesreise geniessen.

Und dann ein breites Grinsen

Viele Menschen sind die Etappen der Herzrouten schon gefahren. Ein paar von ihnen haben dazu ihre Erlebnisse aufgeschrieben - zum Beispiel folgende Zeilen: „Der „Ochsenweidler“ ist ein pures Stück Herausforderung. Das steilste Stück im Veloland Schweiz. Mindestens 25 Prozent, wahrscheinlich 99 Prozent. Und nichts für Weicheier. Mehr und mehr keimte in mir die Gewissheit: Das ist ein Stück Herzroute. Das härteste Stück Herzroute überhaupt. Wenig später, unter Ausschluss von Zeugen, testete ich einen FLYER an dieser Stelle: 1. Gang, „High Assist“, Vollgas. Und dann breites Grinsen. Man kommt hoch. Ohne würgen. Er ist eben kein Weichei, dieser FLYER.“ Lesen Sie die ganze Geschichte hier.

Willkommen auf der Herzschlaufe Seetal

Haben wir Sie gluschtig gemacht? Kennen Sie zum Beispiel die Herzschlaufe Seetal? Sie bietet auf 114 Kilometern zwei tolle Tagesetappen abseits vom Verkehr: Auf dem 49 Kilometer langen «Ostast» führt die herzhafte E-Bike-Route vorbei an blühenden Hochstammkulturen und über den Lindenberg mit Ausblick auf den Baldegger- und Hallwilersee sowie auf das atemberaubende Alpenpanorama. Auf dem 65 Kilometer langen «Westast» taucht man ein in die grünen Täler und Anhöhen des Aargaus und der Region Beromünster-Sempachersee.

  • Herzroute
  • Herzroute
  • Herzroute
  • Herzroute

Wildstation Landshut

Spannendes über die Stiftung Wildstation Landshut in Utzenstorf

Die Waldohreule ist als Jungtier bei Gewittersturm aus dem Nest gefallen und verletzt am Boden aufgefunden. Die Eule wurde in der Wildstation dank fachkundiger Pflege grossgezogen und konnte nach der Genesung ins Fundgebiet entlassen werden.

Reportage über die Wildstation Landshut vom Magazin Fensterplatz

Nicht besser erging es vor der Aufnahme in der Wildstation jenem Feldhasen, der als Jungtier bei einem Flächenbrand im Naturschutzgebiet vor dem Verbrennungstod gerettet wurde. Ausgewachsen konnte der Feldhase dann in einem anderen Gebiet im Mittelland in die Natur zurückkehren.

Reportage über die Wildstation Landshut vom Magazin Fensterplatz

Eine zweite Chance für Wildtiere

In der Stiftung Wildstation Landshut bei Utzenstorf werden einheimische Wildtiere, die in Not geraten sind, aufgenommen, gepflegt und medizinisch betreut. "Wir geben den Wildtieren zurück, was ihnen genommen wurde - ihre Gesundheit", betont Ulrike Cyrus-Eulenberger, Fachtierärztin für Zoo-, Gehege- und Wildtiere. Gefahren lauern für die Wildtiere überall: im Strassenverkehr, an Glasfassaden, in Gärten und Wiesen, durch Katzen und überall dort, wo die Menschen in den Lebensraum der Wildtiere eingreifen. "Wenn immer möglich, erhalten kranke, verletzte oder verwaiste einheimische Wildtiere in der Wildstation eine zweite Chance für ihr Leben in der Natur", sagt Ulrike Cyrus-Eulenberger. Durch professionelle medizinische Betreuung und artgerechte Pflege werden weit über 1'800 Patienten jährlich betreut und viele von ihnen erfolgreich ausgewildert.

Reportage über die Wildstation Landshut vom Magazin FensterplatzReportage über die Wildstation Landshut vom Magazin FensterplatzReportage über die Wildstation Landshut vom Magazin Fensterplatz

Ansprechpartner in allen Naturschutzfragen

Die Fachpersonen der Wildstation geben telefonisch und persönlich Auskunft zum richtigen Umgang mit aufgefundenen Wildtieren und suchen die beste Lösung für das in Not geratene Tier. An 365 Tagen im Jahr ist die Stiftung Wildstation verlässlicher Ansprechpartner in allen Naturschutzfragen! Die Stiftung Wildstation Landshut ist vom Schweizer Tierschutz anerkannt. Sie arbeitet eng mit Wildhütern und anderen Wildtierfachleuten zusammen.

Reportage über die Wildstation Landshut vom Magazin Fensterplatz

Naturlehrpfad über ökologische Zusammenhänge

Auf dem öffentlichen Naturlehrpfad der Station erfahren die Besucher Wissenswertes und Interessantes über die einheimische Tierwelt, die artgerechten Lebensräume sowie die Arbeit dieser einmaligen Rehabilitationseinrichtung. Die Wildstation bietet viele Möglichkeiten für Kinder und Erwachsene, die Wildtiere und ihre Besonderheiten kennenzulernen. Unsere Mitarbeitenden gewähren Ihnen einen einmaligen Blick hinter die Kulissen und zeigen die Arbeit zugunsten unserer Patienten und Pfleglinge. Ob buchbare Führung, Workshop oder Kindergeburtstag: unser Programm lässt Sie die spannende Vielfalt der heimischen Fauna erleben – kommen Sie entdecken!

Reportage über die Wildstation Landshut vom Magazin Fensterplatz

Führungen

Wildbiologische Informationen, allgemeine Naturschutzthemen und die Arbeit der Wildstation werden sowohl für Erwachsene als auch für Kinder anschaulich und altersstufengerecht – auch als unterrichtsbegleitende Veranstaltung - präsentiert. Gern stellen wir Ihnen ein Angebot zusammen.

Informationen erhalten Sie auf www.wildstation.ch oder telefonisch unter 032 665 38 93.
Wir freuen uns auf Sie und beraten Sie gerne!

Auf Hilfe angewiesen

Um den Einsatz für die Wildtiere wahrnehmen zu können, ist die Wildstation auf Ihre Hilfe angewiesen, denn die Arbeit der Wildstation wird durch Spenden finanziert.
Spendenkonto PC 60-564624-5 Jeder Beitrag ist willkommen - herzlichen Dank!

Stiftung Wildstation Landshut
Schlossstrasse 21
CH-3427 Utzenstorf

Telefon 032 665 38 93
[email protected]www.wildstation.ch

Öffnungszeiten, täglichSommerzeit: 8:00 – 12:00 und 13:30 – 18:00
Winterzeit: 8:00 – 12:00 und 13:30 – 17:00

Der Naturlehrpfad ist über Mittag durchgehend geöffnet.
Der Eintritt ist gratis.