Ausflugs-Tipps

Ausflugs-Tipps

Entdecken Sie das UNESCO-Welterbe in der Schweiz!

Die Schweiz ist reich an einzigartigen Naturphänomenen und kulturellen Höhepunkten. Elf davon wurden in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen. Jedes von ihnen steht für Echtheit, Qualität und Vielfalt über die Generationen hinaus. Gleichzeitig sind diese Werte Teil der Identität und Mentalität der Schweizer Bevölkerung.

Drei Burgen von Bellinzona

Drei Burgen von Bellinzona

Die drei imposanten Burgen von Bellinzona gehören zu den bedeutendsten Zeugen der mittelalterlichen Befestigungsbaukunst. Sie wurden im Lauf der Jahrhunderte mehrfach wiederaufgebaut und vor kurzem restauriert. Nun präsentieren sich die drei Burgen Castelgrande, Montebello und Sasso Corbaro in voller Pracht.

Altstadt von Bern

Altstadt von Bern

Die Berner Altstadt thront erhaben auf einer Halbinsel hoch über der Aare. Die Schweizer Hauptstadt zeugt vom grossartigen mittelalterlichen Städtebau Europas und verzaubert ihre Besucher mit einem wohltuend entschleunigenden Lebensrhythmus.

Rhätische Bahn in der Landschaft Albula/Bernina

Rhätische Bahn

Die Bahnstrecke über Albula und Bernina ist bezüglich Bautechnik und Linienführung eine Meisterleistung. Enge Radien, raffinierte Kunstbauten, verwirrende Tunnels: Im UNESCO-Welterbe RhB verschmelzen Landschaft und Eisenbahn harmonisch in die wilde Natur. Für Geniesser wird die Fahrt zur Entdeckungsreise durch die Bahnkultur.

La Chaux-de-Fonds/Le Locle, Stadtlandschaft Uhrenindustrie

La Chaux-de-Fonds/Le Locle, Stadtlandschaft Uhrenindustrie

Eine Architektur, die dem Licht hohe Priorität einräumt, und eine urbane Struktur, die den Verkehr erleichtert: La Chaux-de-Fonds und Le Locle sind gelungene Symbiosen von Urbanistik und Uhrenindustrie. Ihre Bauten zeugen von der lokalen Handwerks- und Industriegeschichte und zeigen, dass die Uhrmacherei in die Entwicklung der Stadtlandschaft eingebunden wurde.

Lavaux, Weinberg-Terrassen

Lavaux, Weinberg-Terrassen

Bereits im 11. Jahrhundert wurden hier auf engen von Mauern gestützten Terrassen Reben angebaut. Seither haben Generationen von Weinbauern dieses aussergewöhnliche Mosaik gehegt und gepflegt. Mit ihren 14 Dörfern widerspiegelt die Kulturlandschaft auf eindrückliche Art, wie sie sich dank des ausgewogenen Zusammenspiels von Bewohnern und Umwelt entwickeln konnte.

Monte San Giorgio

Monte San Giorgio

Die Landschaft um den Monte San Giorgio würde das Label UNESCO-Weltnaturerbe allein schon aufgrund ihrer Schönheit verdienen. Einzigartig machen sie jedoch die Schätze, die im Untergrund verborgen sind: bis zu 240 Millionen Jahre alte Fossilien. Damals bildeten die Gesteine des Monte San Giorgio ein Meeresbecken in einer subtropischen Region. Heute gibt das Fossilienmuseum in Meride einen Einblick in diese Welt.

Swiss Alps Jungfrau-Aletsch

Swiss Alps Jungfrau-Aletsch

Imposante Bergketten, urige Täler und das grösste zusammenhängend vergletscherte Gebiet der Alpen – für die UNESCO war klar: Dies ist ein Welterbe von universalem Wert. Die Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch sind eine der spektakulärsten Hochgebirgslandschaften.

Stiftsbezirk St. Gallen

Stiftsbezirk St. Gallen

St. Gallen verfügt mit seiner Kathedrale über ein prachtvolles Wahrzeichen. Sie bildet zusammen mit dem Stiftsbezirk ein einzigartiges historisches Ensemble. In der Stiftsbibliothek befindet sich der wohl schönste Rokokosaal der Schweiz. In der so genannten «Seelenapotheke» lagert ein Schatz von 170‘000 Büchern und 2‘000 Originalhandschriften aus dem Mittelalter.

Schweizer Tektonikarena Sardona

Schweizer Tektonikarena Sardona

Der Zusammenstoss von Afrika mit Europa hat die Alpen über Jahrmillionen hinweg aufgetürmt. Gesteinsschichten wurden übereinander geschoben, gefaltet und zerbrochen. In der Tektonikarena Sardona sind die Spuren dieser gewaltigen Kräfte gut sichtbar.

Benediktinerinnen-Kloster St.Johann in Müstair

Benediktinerinnen-Kloster St. Johann in Müstair

Die Klosteranlage wurde im 8. Jahrhundert von Karl dem Grossen gegründet und nie völlig zerstört. Gut erhalten, offenbart sie daher die Baustile mehrerer Epochen und birgt Kunstschätze aus über zwölf Jahrhunderten – ein Anziehungspunkt nicht nur für Archäologen und Kunsthistoriker.

Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen

Prähistorische Pfahlbauten um die AlpenPrähistorische Pfahlbauten um die Alpen

Die Serie «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» umfasst 111 Pfahlbaustationen in sechs Ländern (D, F, I, SLO, A, CH), davon 56 in der Schweiz. Die Reste sind dank ihrer Lage unter oder am Wasser sehr gut erhalten. Einen spannenden Einblick in diese Zeit um 5000 bis 500 v. Chr. gewährt das Museum Laténium in Hauterive.

Weltkulturerbe Kloster St. Johann in Müstair

1983 wurde das Kloster St. Johann in Müstair in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten aufgenommen.

Ausschlaggebend für die Aufnahme in die UNESCO-Welterbeliste waren die Wandmalereien in der Klosterkirche. Es handelt sich um den grössten und besterhaltenen Freskenzyklus aus dem Frühmittelalter.

Mit der Zeit und dank der archäologischen Forschung vor Ort wurden weitere Prunkstücke der Baugeschichte entdeckt: der Plantaturm als ältester Wohn- und Wehrturm im Alpenraum, die karolingische Heiligkreuzkapelle, die romanische Bischofsresidenz, um nur die wichtigsten zu nennen.

  • Kloster St. Johann Müstair
  • Kloster St. Johann Müstair
  • Kloster St. Johann Müstair
  • Kloster St. Johann Müstair
  • Kloster St. Johann Müstair
  • Kloster St. Johann Müstair

Empfehlenswert ist eine Führung durch die 1200 Jahre alte Klosteranlage von Müstair. Tauchen Sie ein in die Bilderwelt aus karonlingischer Zeit und erfahren Sie mehr über das Klosterleben einst und heute. Die Führungen finden täglich statt.

Die Belle Epoque auf Schienen geniessen

Wer sich für eine Fahrt mit dem GoldenPass MOB Belle Epoque der Montreux-Oberland-Bahn zwischen Zweisimmen und Montreux entscheidet, fühlt sich in die Zeit der Belle Epoque zurückversetzt. Eine Augenweide ist natürlich auch die Fahrt durch die landschaftlichen Schönheiten zwischen dem Berner Oberland und Genfersee.

Im Stil des Orient Express durchqueren wir die winterliche Landschaft vom Saanenland. Vorbei an den schneebedeckten Dächern von schmucken Bauernhäusern und den typischen Obersimmentaler Chalets sowie unzähligen Hotels. Links und rechts der Bahnstrecke entdecken wir Gondelbahnen und Skilifte. Bestens präparierte Skipisten, Schlittelwege und Winterwanderwege erfreuen die Wintersportler.

Nach gemächlicher Reise mit Zwischenhalten in den beliebten Wintersportorten Saanenmöser, Schönried und Gstaad, wo die Prominenz aus aller Welt alljährlich ihre Winterferien verbringt, erreicht der Zug Saanen. In der altehrwürdigen Kirche von Saanen werden alljährlich zum Gedenken an den weltberühmten Dirigenten Yehudi Menuhin unvergessliche klassische Konzerte aufgeführt.

Im gemütlichen Reisetempo schlängelt sich der Zug entlang der Saane vorbei an Felswänden, über Brücken und durch Wälder. Hin und wieder verengt sich das Tal, so dass die Sonnenstrahlen nur noch den oberen Teil des Waldes oder der Berggipfel erreichen. Dann öffnet sich die Landschaft wieder und gibt den Blick frei auf verschneite Alpweiden.

Die gut zweistündige Genussfahrt lässt die Belle Epoque wieder aufleben. Wir erreichen das Pays-d’Enhaut in Rougemont mit seiner im 11. Jahrhundert erbauten romanischen Kirche. Weiter geht’s über Château d’Oex und Rossinière dem Genfersee entgegen.

Was für ein Anblick!

Mit einem ersten Blick auf den Lac Leman werden wir mehr als belohnt. Auf der kurvenreichen Talfahrt zeigt er sich einmal auf der linken dann wieder auf der rechten Seite der Bahnlinie. Nachdem wir Chamby passiert haben, liegt uns der tiefblaue Genfersee zu Füssen.

Was für ein Anblick! Unbeschreiblich schön und anmutig. Durch Wohngebiete und Weinberge geht die Fahrt bergab nach Montreux. Endstation. Das Rauschen der Wellen am Genfersee lädt ein, die hinter uns liegende Fahrt mit dem GoldenPass MOB Belle Epoque nochmals Revue passieren zu lassen. Eines steht fest: Das war nicht unsere letzte Fahrt im Stil der Belle Epoque!